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Christinas Keynote Talks sind inspirierend und bewegend. Sie regen zum Nachdenken und Umdenken an. Wissenschaftliche Fundierung ist Christina dabei ein besonders hohes Anliegen. Dennoch müssen Wissenschaftstalks aus ihrer Sicht keinesfalls trocken und langweilig sein. Christinas Vorträge sind kurzweilig, anschaulich, praxisnah und vor allem eins: lebendig. Zu folgenden Topics hält Christina unter anderem Talks. Da aktuelle Forschung ihre Leidenschaft ist, kommen aber immer wieder neue Themen der Persönlichkeits- und Sozialpsychologie dazu.

Selbstwertgefühl & Selbstwirksamkeit

Selbstwertgefühl Selbstvertrauen stärken Selbstwirksamkeit Coaching Prof. Dr. Christina Breuer

Wie lerne ich, mich selbst zu mögen? Wie kann ich anderen helfen, sich positiver zu sehen? Wie gewinne ich mehr Selbstvertrauen?

Um Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärken zu können, müssen wir zunächst einmal Klarheit im Begriffsdschungel schaffen. Unser Selbstkonzept ist ein komplexes Wissenssystem, in dem das Wissen über unsere eigene Person geordnet ist. Dieses Wissen unterscheidet sich auf Grund von vielfältigen Erfahrungen von dem Wissen, das andere über uns haben können. Das Selbstwertgefühl meint die subjektive Bewertung der eigenen Persönlichkeit, also die Einstellung gegenüber uns selbst. Das Selbstvertrauen wird in der Fachliteratur Selbstwirksamkeit genannt. Die Selbstwirksamkeitserwartung ist die Überzeugung eines Menschen, auch schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können.

Beeindruckende jahrzehntelange Forschung zeigt uns heute, dass unabhängig von den Fähigkeiten und der Intelligenz eines Menschen, die Selbstwirksamkeitserwartung die Motivation, Anstrengung, Ausdauer und Leistung einer Person beeinflusst. Auch die psychische Gesundheit, ein gesunder Lebensstil, gesundes Stressmanagement, das Glücksempfinden sowie positive soziale Beziehungen zu Freunden und Familie hängen stark mit einem positiven Selbstkonzept zusammen. Für die Wirksamkeit von Coaching und Teamentwicklung ist es von Bedeutung zu wissen, wie wir das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeitserwartung fördern können.

 

Wir wissen aus Studien, dass tatsächlich bis zu 50 % unseres Selbstwertgefühls genetisch vorbestimmt sind. Das bedeutet, dass Menschen mit einem unterschiedlich positiven Selbstwertgefühl geboren werden. Dennoch können wir das Selbstwertgefühl und das Selbstwirksamkeitserleben stärken. Manche Menschen brauchen entsprechend mehr Bestärkung als andere. Viele positive Erfolgserlebnisse, das Erreichen herausfordernder Ziele, emotionale Unterstützung & positives Feedback aus dem sozialen Umfeld prägen schon in unserer frühen Kindheit, wie wir uns selbst wahrnehmen. Aber auch im Erwachsenenalter helfen uns positive Emotionen (siehe Embodiment), ein Wechsel des sozialen Vergleichssystems, eine Reflektieren unseres Wertesystems und insbesondere auch das Erleben von Erfolgen, unseren Selbstwert zu stärken und daran zu glauben, dass wir Dinge im Leben bewirken sowie aktiv ändern können.

Wahl des Outfits

Empfohlene Literatur: Bandura, A. (1997). Self-efficacy: The exercise of control. W H Freeman/Times Books/ Henry Holt & Co. Breuer, C. (2019) Resilienzförderung durch Bewegung & Freien Tanz - Wie Jugendsozialarbeit & Schule gemeinsam bewegen können. In Gesundheit und Bildungsgerechtigkeit. Impulse zur Resilienzförderung am Lern- & Lebensort Schule. Deutsches Rotes Kreuz e.V., Berlin. Crocker, J., & Wolfe, C. T. (2001). Contingencies of self-worth. Psychological Review, 108(3), 593–623. Breuer, C. (2019) Resilienzförderung durch Bewegung & Freien Tanz - Wie Jugendsozialarbeit & Schule gemeinsam bewegen können. In Gesundheit und Bildungsgerechtigkeit. Impulse zur Resilienzförderung am Lern- & Lebensort Schule. Deutsches Rotes Kreuz e.V., Berlin. Gerke, D. C. (2019, 20. April). Associations of Parenting Styles with Self-Esteem in Children and Adolescents: A Meta-Analysis. Journal of Child and Family Studies, 28(8), 2017–2035. Neiss, M. B., Stevenson, J., Sedikides, C., Kumashiro, M., Finkel, E. J., & Rusbult, C. E. (2005). Executive Self, Self-Esteem, and Negative Affectivity: Relations at the Phenotypic and Genotypic Level. Journal of Personality and Social Psychology, 89(4), 593–606. Neiss, M. B., Sedikides, C. & Stevenson, J. (2006b). Genetic influences on level and stability of self-esteem. Self and Identity, 5(3), 247– 266. https://doi.org/10.1080/15298860600662106 Orth, U., Robins, R. W. & Widaman, K. F. (2012). Life-span development of self-esteem and its effects on important life outcomes. Journal of Personality and Social Psychology, 102(6), 1271–1288. Pinquart, M., Gerke, DC. Associations of Parenting Styles with Self-Esteem in Children and Adolescents: A Meta-Analysis. J Child Fam Stud 28, 2017–2035 (2019). Schwarzer, R. & Jerusalem, M. (Hrsg.) (1999). Skalen zur Erfassung von Lehrer- und Schülermerkmalen. Dokumentation der psychometrischen Verfahren im Rahmen der Wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchs Selbstwirksame Schulen. Berlin: Freie Universität Berlin.

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